Rheinischer Kammerchor Köln
Chormusik aus drei Jahrhunderten
Johann Sebastian Bach: Motette
“Der Geist hilft unser Schwachheit auf”, BWV 226
Johannes Brahms “Nänie”, op.82
Ralph Vaughan Williams
“Toward the Unknown Region”
Mitwirkende:
Rheinischer Kammerchor Köln
George Warren, Orgel
Wolfgang Siegenbrink, Dirigent
Netzwerk Kölner Chöre
Datum: Sonntag, 14.06.2026
Uhrzeit: 17.00 Uhr
Einlass: 16:15 Uhr
Ort: Trinitatiskirche Köln Filzengraben 4
Mitwirkende des Konzerts:
George Warren – Orgel
Neues Rheinisches Kammerorchester
Wolfgang Siegenbrink – Dirigent
Rheinischer Kammerchor Köln
Ort: Trinitatiskirche Köln
Preis Normal: 18,00€
Preis ermäßigt: 9,00€
Datum: Sonntag, 14.06.2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Einlass: 16:15 Uhr
Ermäßigt gilt für:
Schüler/innen, Student/innen (bis 28 Jahren), Auszubildende, Köln-Pass-Inhaber/innen sowie Menschen, die mit Wehrdienst und Bundesfreiwilligendienst tätig sind
Unter dem Motto „Der Geist hilft“ erklingt inspirierende Chormusik aus drei Jahrhunderten:
Bachs Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ (BWM 226) stellt ein beeindruckendes Beispiel für die hohe Motettenkultur des Barock dar;sie ist für zwei vierstimmige Chöre angelegt; die Begleitung durch ein Kammerensemble ist im originalen Stimmmaterial belegt (BWV 226a).
„Nänie“ wurde von Johannes Brahms 1880/81 über einen Text von Friedrich Schiller („Auch das Schöne muss sterben“) zum Andenken an den Maler Anselm Feuerbach komponiert; die Stimmung der Komposition ist bezeichnend für die Atmospähre des Werks: sanft-undramatisch-versöhnlich.
„Toward the Unknown Region“ ist ein bedeutendes Chorwerk des britischen Komponisten Ralph Vaughan Williams (1872-1958). Es vertont das Gedicht „Darest Thou Now O Soul“ von Walt Whitman und gilt als das Werk, das den Ruf des Komponisten als führende Stimme der englischen Musik des 20.Jahrhunderts begründete.
Arvo Pärt (geboren 1935) ist ein estnischer Komponist, der als Vertreter der „Neuen Einfachheit“ als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten Neuer Musik gilt und einer der weltweit meistgespielte Komponist Neuer Musik ist. Sein „Da pacem Domine“ ist eine Komposition für vier Stimmen (+ Streicher ad libitum) auf ein lateinisches Gebet um Frieden; es entstand als Auftragskomposition für Jordi Savall für ein internationales Friedenskonzert in Barcelona am 1.Juli 2004.
„Cantique de Jean Racine“ op.11 ist eine Komposition für gemischten Chor und Begleitung von Gabriel Faure. Die Textgrundlage ist eine französische Nachdichtung eines ambrosianischen Hymnus durch Jean Racine. Faure vollendete die Vertonung als 19jähriger im Jahre 1865 noch als Student für einen Kompositionswettbewerb und erzielte den ersten Preis. Der klanglich ausgewogene Chorsatz folgt Vorbildern von Mendelssohn.-Bartholdy und Gounod und weist voraus auf die „Würde und vollendete Einfachheit“ des Requiems, das Faure 1887 komponierte; beide Werke werden oft zusammen aufgeführt.


